Das Förderprogramm für Ausbildung im Pferdesport: Ein Projekt der Initiative Zukunft im Pferdesportverband Pfalz e.V.
Themen und Inhalte
Mit Gefühl ans Pferd
Ausbildungstagung
Zum Ablauf der Tagung   Unsere Referenten bieten jeweils 90-minütige Seminare, Vorträge oder Workshops an. Darüber hinaus sind die meisten jedoch den ganzen Tag auf der Burg präsent, viele auch die gesamten zwei Tage, um mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen oder vielleicht auch mit einem Kollegen mal ein Thema in Ruhe zu vertiefen. Im obersten Stockwerk der Burg richten wir eine Begegnungsebene ein mit Stehtischen und Sitzmöbeln, Getränken und Snacks, wo Teilnehmer und Referenten sich mischen, in lockerer Runde etwas besprechen oder Erfahrungen austauschen können. So wird unsere Ausbildungstagung viel mehr sein, als die Reihung der großen Namen und interessanten Stichworte verspricht. Die Einzelthemen liefern Impulse, setzen aber keine inhaltlichen Grenzen!   
Alle Themen sind disziplin- übergreifend angelegt!   Im Vordergrund stehen Mensch und Pferd. Ob es sich um Reiter, Fahrer, Voltigierer oder Behindertensportler handelt, die wir unterrichten, spielt keine Rolle. Auch unterscheiden wir nicht zwischen Dressur-, Spring-, Pony-, Western-, Wander- oder Freizeitreitern. In der pferdesportlichen Ausbildung bringen wir Menschen und Pferde zusammen - und das so gut und so kompetent wie möglich. Einige unserer Tagungsthemen sind durch das FN-Konzept “Vorreiter Deutschland” angeregt worden, manche auch konkret durch die FN- Tierschutztagung. Wir möchten die praktische Umsetzung auf der Ebene der Vereine unterstützen. Dabei nehmen die Ausbilder eine Schlüsselrolle ein. Im Rahmen der Pfälzer Ausbildungstagung wollen wir von den Besten lernen, neue Ansätze diskutieren, Gewohntes hinterfragen und daran mitarbeiten, den Pferdesportverband Pfalz e.V. und seine 110 Mitgliedsvereine zukunftsorientiert aufzustellen.
Hannelore Brenner und Bettina Hoy, moderiert von Andreas Mamerow “Himmel - Hölle - und zurück” Unser Eröffnungsabend über die Dimensionen mentaler Stärke Dr. Dagmar Ciolek Gefühl sichtbar machen: Besser reiten durch Videoanalyse - Workshops 2-B und 6-D In diesem Seminar geht es um das tägliche Brot eines jeden Reitlehrers/Bereiters, nämlich die Arbeit mit Reitschülern und Pferden auf Basisniveau, also um 80-90% unserer Reitschüler. Es geht um Themen, die immer wieder vorkommen, und die ganz oft missverstanden werden: Die erweiterte Skala der Ausbildung, die Anlehnung und die Sitz- und Einwirkungsprobleme. Jeder Teilnehmer sollte möglichst ein kleines Video seines Alltagstrainings (bis maximal M-Niveau) mitbringen, das die Gruppe unter Anleitung analysiert. Verbesserungstipps gibt es dann gleich dazu, ganz praxisnah, individuell, verständlich und umsetzbar.   Uta Gräf Lektionen reiten - Workshop 4-C Wie muss der Außengalopp aussehen, wie reite ich Übergänge, wie bereite ich den Galoppwechsel vor, mit welchen Hilfen gelingt das Rückwärtsrichten, wann Schulterherein, wie Traversale...? Bei Uta Gräf ist die Kommunikation mit dem Pferd über sanfte, aber konsequente Hilfengebung ein Geheimnis des Erfolgs. Schonende, pferdefreundliche Ausbildung gehört zu den Markenzeichen der sympathischen Pfälzerin, die hier im Theorieteil und mit Hilfe kurzer Filmsequenzen erläutert, wie sie mit verschiedensten Pferden zum Erfolg kommt. Denn am Ende muss die Aufgabe im Viereck präzise ausgeführt werden. Praxisteil (mit Martin Plewa) - Workshop 7-R Wie die Dressurausbildung in der Praxis aussieht und zu welchen Ergebnissen sie führt, können die Teilnehmer am Schluss der Burgtagung erleben. Uta Gräf stellt zwei ihrer Dressurpferde vor, erklärt die Besonderheiten und Talente der unterschiedlichen Typen und zeigt auf, wie sie mit beiden Pferden arbeitet, um die veranlagten Begabungen zu fördern, fachmännisch kommentiert von Martin Plewa.   Angelika Frömming Vom Erfühlen zum Erkennen-Können - Workshop 1-A Damit beschreibt die Referentin die Notwendigkeit des Erfühlens von Reaktionen und Bewegungsabläufen des Pferdes. Dies gilt nicht nur für den Reiter im Rahmen der Ausbildung oder eines Wettbewerbs, sondern auch für den Turnierrichter, der gedanklich mitreiten können  sollte. Das Erkennen-Können von Bewegungsabläufen ist eine Grundvoraussetzung für eine fundierte Ausbildung und die Beurteilung einer gezeigten Leistung in einem Wettbewerb. Anhand von Videos wird der Blick für Bewegungsabläufe in den verschiedenen Schritttempi, den Schrittpirouetten und einzelnen fliegenden Galoppwechseln bzw. Serienwechseln trainiert. Thomas Hartwig Kundengewinnung und -bindung im “Paralleluniversum Pferdesport” - Workshop 2-A Die Welt der Pferde mit ihren unzähligen Facetten ist so faszinierend, dass man leicht das Gefühl bekommen kann, es sei ein ganz eigenes Universum. Pferdemenschen entwickeln im Laufe der Zeit ganz eigene Vorstellungen und Handlungsweisen, die bei Außenstehenden oft auf Unverständnis, teilweise sogar Ablehnung stoßen. Die extrem ausgeprägte Fachsprache, derer wir uns bedienen, tut ein Übriges. In der Pferdeszene entsteht schnell ein Tunnelblick, der sich nur noch schwer mit der Welt der restlichen 80 Millionen Nichtpferde-Menschen in Deutschland in Einklang bringen lässt. Hieraus ergeben sich nicht nur Kommunikations-Missverständnisse, sondern auch klare Marketing- Probleme für Reitvereine und Pferdebetriebe. Wie kann man auch als „Bewohner des Paralleluniversums Pferd“ in Verbindung mit dem Rest der Welt bleiben und dabei das Thema positiv „vermarkten“?      Kersten Klophaus Der Pferdeführerschein: Sinn, Inhalte, Wege und Ziele - Workshop 3-C und 6-B Die von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung neu eingeführten Pferdeführerscheine bilden wesentliche Grundsteine in der Ausbildung von Pferd und Reiter. Sie sind die Grundlage für ein sicheres und harmonisches Miteinander zwischen Mensch und Pferd und sollen bundesweit als Mindeststandard für die Ausbildung am Pferd gelten. Was gab den Ausschlag für diese Neuerungen? Was verbirgt sich hinter den drei wichtigen Aspekten "Sicherheit" - "Verantwortung" - "Tierwohl"? Was ist überhaupt der Pferdeführerschein? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops erörtern Inhalte und Rahmenbedingungen. Wertschätzung und Respekt - bedeutungsvoll in allen Disziplinen, unabhängig vom Leistungsstand. Regina Klophaus Mit Empathie zur gymnastizierenden Bodenarbeit - Workshop 1-D und 4-R Führen - aber bitte mit Gefühl und Ziel: Wir alle führen unsere Pferde jeden Tag - aus der Box, in die Halle, auf die Koppel. Aber was bedeutet es überhaupt, ein Pferd zu führen? Können wir vom Boden aus das Gleichgewicht des Pferdes schulen, Bewegungsideen fördern oder uns die Arbeit unter dem Sattel erleichtern? Die Basis für ein harmonisches Miteinander wird vom Boden aus geschaffen. Das solide Training beginnt bereits mit dem Halftern des Pferdes. Was denkt der vierbeinige Partner dabei, welche Fragen stellt er uns? Unabhängig von Disziplin, Rasse und Leistungsstand geht es darum, Verständnis für das Wesen des Pferdes sowie seiner Bedürfnisse zu haben und das eigene Handeln ständig daran zu orientieren. Gemeinsam erörtern Regina und Kersten Klophaus mit den Teilnehmern in Theorie und Praxis die Feinheiten auf dem Weg zu einem partnerschaftlichen Miteinander: Führst du noch oder fühlst du schon - mit Gefühl zum Ziel. Dr. Kai Kreling Die Losgelassenheit aus Tierärztlicher Sicht - Workshop 4-B Losgelassenheit ist eine Voraussetzung für das erfolgreiche Reiten unabhängig von der Disziplin. Dazu müssen biologische Voraussetzungen vorhanden sein, die jeder Reiter / Trainer auch kennen sollte. Welche Organsysteme / Muskeln wie arbeiten und was dazu zu beachten ist, soll in diesem Referat vorgetragen werden. Der Vortrag versteht sich als ein Beitrag zum pferdegerechten Reiten. Die Sinne des Pferdes - Workshop 6-A Wie sieht ein Pferd - was hört ein Pferd? Diese Fragestellungen sind nicht aus Sicht des Menschen zu beantworten. Die Besonderheiten des Pferdes hinsichtlich ihrer Wahrnehmung helfen das Pferd im Einzelfall "besser zu verstehen". Der Vortrag ist als Infoveranstaltung für die Einflüsse von Umweltreize und die Reaktionen des Pferdes auf Hilfen des Reiters konzipiert. Das Wissen um diese biologischen Voraussetzungen erleichtert es dem Reiter sportliche-reiterliche Ziele zu erreichen und hilft schlussendlich auch unseren Pferden! Leonhard Laschet Das Lernverhalten von Kindern und Jugendlichen im Wandel der Zeit - Workshop 3-B Powertraining mit zwei Daumen? Mit dieser provokativen Frage setzt sich der Referent als Mediziner und langjährig erfahrener Voltigierausbilder nicht ohne Grund auseinander. Die Zeiten ändern sich; das können wir beklagen oder akzeptieren. Wie aber müssen sich Sportpädagogik und -didaktik auf die digitale Welt einstellen, die bereits Kinder im Grundschulalter umgibt? Welche Auswirkungen haben digitale Medien auf die Gefühlswelt der Heranwachsenden, und kann Digitalisierung auch im Sport nützlich sein? Andreas Mamerow Wenn die Angst mitreitet… - Workshop 4-A  Was ist Angst und welchen Einfluß hat sie auf mein Pferd? Gibt es Strategien, die dem Reiter helfen können seine Angst zu überwinden? Und ist es eigentlich richtig, nach einem Sturz sofort wieder in den Sattel zu steigen? Andreas Mamerow gibt in diesem Workshop Antworten auf diese Fragen und vermittelt Methoden und Techniken aus dem mentalen Training, die dem Reiter helfen besser mit seiner Angst umzugehen. Pferde sind perfekte „Körpersprachenleser“ und erkennen sofort, wenn ihr Reiter unsicher wird. Dabei ist Selbstvertrauen Trainingssache. Jeder Reiter kann mit Hilfe mentaler Techniken lernen ein selbstbewusster Reiter zu werden. Eine Grundvoraussetzung ist neben der genauen Identifikation der Angstsituation vor allem eine realistische Selbsteinschätzung. Auch Methoden zur Selbstregulation helfen, kritische Situationen besser zu bewältigen. Die Integration des mentalen Trainings in den Reitunterricht bietet zahlreiche Möglichkeiten dem Reiter zu helfen seine Angst zu überwinden und ein besserer Reiter zu werden. Eckart Meyners Auch Reiter brauchen eine Skala der Ausbildung! - Workshop 2-D So wie die Skala der Ausbildung des Pferdes zur Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Tieres beiträgt, so bedeutungsvoll ist eine solche auch für den Reiter zum Erlernen des gemeinsamen Miteinanders. Erfühlen des Pferdes ist nicht vorrangig von Reittechniken abhängig, sondern Reittechniken sind in Verbindung mit Fähigkeiten wie Gleichgewicht und Rhythmus unterrichtlich einzubeziehen. Es sollen methodische Schritte für die Praxis entwickelt werden. Handlungsorientierter Reitunterricht - Workshop 5-B  Anweisungsorientierter Reitunterricht gibt den Reitern das Zusammenspiel Reiter - Pferd vor, ohne die Individualität beider Wesen zu berücksichtigen. Fühlen lernen ist jedoch individuell und muss dem Reiter einen Spielraum zum Erproben lassen. Innerhalb dieses Spielraumes darf jeder Lernende Suchaktionen starten, um die Stimmigkeit seiner Aktionen mit dem Pferd erleben zu können. Isabelle von Neumann-Cosel Rhythmus: lässt sich fühlen, kann man lernen - Workshop 5-C  Rhythmisierungsfähigkeit ist eine der heimlichen koordinativen Fähigkeiten jedes guten Reiters – nicht nur beim Springen. Im Takt zu bleiben, einen passenden Rhythmus zu finden – das fällt Menschen ungleich leicht oder schwer. Es zeigt sich beim Singen, Musizieren, Tanzen und eben auch beim Reiten. Aber das Gefühl für den Rhythmus lässt sich trainieren: In diesem Workshop gibt es jede Menge Vorschläge dafür. Der Workshop besteht aus einem Powerpoint-Kurzvortrag und zahlreichen praktischen Übungen.  Isabelle von Neumann-Cosel (und Stefan Stammer) Wir müssen reden: über (Bewegungs-)Gefühl - Workshop 1-B Die Entwicklung des Bewegungsgefühls zieht sich als roter Faden durch die Ausbildung des Reiters. Aber wie entsteht denn individuelles Gefühl? Was soll denn im Sattel genau gefühlt werden? Kann man über diese Gefühle reden? Kann Bewegungsgefühl richtig oder falsch sein? Lässt sich Gefühl anweisen oder gar korrigieren? Kann man gegen sein eigenes Gefühl agieren? Wir haben Redebedarf! Der Workshop besteht aus einem Kurzvortrag, Gruppenarbeit und praktischen Übungen. Martin Plewa Erwachsene lernen das Fühlen anders: Springunterricht für Späteinsteiger Workshop 1-R Mit guten Gründen sehen unsere Ausbildungsrichtlinien eine vielseitige Grundausbildung vor, für Pferde wie auch für die Reiter. In der Praxis steht in der Anfängerausbildung allerdings das Reitenlernen auf dem ebenen Hufschlag sehr im Vordergrund, bei Kindern, Jugendlichen wie auch bei Erwachsenen. Die Schulung im Leichten Sitz und über kleine Sprünge wie auch die Ausbildung im Gelände finden kaum, zumindest viel zu spät statt. Dabei ist es gerade bei erwachsenen Späteinsteigern ein wesentliches Ausbildungsziel, ausreiten zu können und ihren beruflichen Ausgleich in der Natur auf dem Pferderücken zu genießen. Hierzu ist die Balance im Leichten Sitz und über Sprünge zwingende Voraussetzung und sie fördert die Sicherheit im Sattel. Denn: wer springen kann, ist sattelfester! Das Pferd im Vorschulalter: Remontenausbildung - Workshop 3-A und 5-D Im Zusammenhang mit den Überlegungen zum aktuellen Entwurf der Leitlinien „Tierschutz im Pferdesport“ wurde und wird immer noch der Beginn der Nutzung eines Pferdes und der Start der Vorbereitungen zu ersten öffentlichen Präsentation von Pferden in Zucht und Sport diskutiert. Dieser Workshop soll zu einer sachlichen Beantwortung der Fragen beitragen, wann die Ausbildung eines für Sportzwecke ausgesuchten Pferdes beginnen  und wie sie möglichst jungpferdegerecht gestaltet werden kann. Die wesentlichen Ausbildungs- und Lernschritte werden vorgestellt und die Methoden ausführlich diskutiert und hinterfragt: Bedeutung der Bodenarbeit, Gewöhnung an Zaumzeug, Sattel und Reitergewicht, Sinn und Risiken des Longierens, Heranführen an die Gewöhnung und Akzeptanz der Reiterhilfen, Entwicklung der Tragfähigkeit des Pferdes, geeignete Übungen zur Verbesserung der Adaptionsfähigkeit des Pferdeorganismus im Rahmen einer vielseitigen Grundausbildung und im Hinblick auf die spätere Nutzung und Gesunderhaltung des Pferdes. Stefan Schneider Ausbildung am langen Zügel und an der Doppellonge - Workshop 3-D Die Arbeit an der Doppellonge ist ein großartiges Training, wenn man sie beherrscht, und das nicht allein für Voltigier-, Fahr- oder Therapiepferde. Die für das Pferd belastungsfreie Trainingsmethode ist eine ebenso sinnvolle Ergänzung und Abwechslung zur Arbeit unter dem Sattel. Vom Anlongieren über die Erziehungsarbeit und Vertrauensbildung des jungen Pferdes bis zur Vorbereitung anspruchsvoller Dressurlektionen vom Boden aus wird uns Stefan Schneider erklären und demonstrieren, welche Möglichkeiten das Training mit der Doppellonge und dem langen Zügel bietet, wie man es aufbaut und wo die Grenzen sind. Stefan Schneider und Uta Gräf Dressurtraining vom Boden - Workshop 2-R So bereitet man das Pferd auf den Reiter vor. Mit der richtigen Bodenarbeit lernt das Pferd schon früh, die späteren Hilfen des Reiters zu akzeptieren und auch richtig zu verstehen. Bei Stefan Schneider und Uta Gräf gehen beide Ausbildungswege Hand in Hand. Dabei ist am Anfang gar nicht immer so klar, wohin das Pferd sich mit seiner besonderen Begabung entwickeln wird. Die Basics aber werden vom Boden aus erarbeitet. Working Equitation meets klassische Dressurausbildung Eine Demo-Vorführung zeigt anschließend, wie unterschiedlich die Aufgaben sein können, auf die die Pferde mit sehr ähnlichen Vorübungen am Boden vorbereitet werden. Working Equitation erlebt gerade großen Aufwind, aber es schadet nicht, das Dressurvokabular zu kennen, um auch in dieser Disziplin dem Pferd gerecht zu werden. Dr. Britta Schöffmann Technik vermitteln, Gefühl fördern - Workshop 1-C und 4-D In ihrem Theorievortrag befasst sich Sportwissenschaftlerin Dr. Britta Schöffmann mit der Frage, wie sich die Vermittlung von reiterlicher Technik und reiterlichem Gefühl in der Ausbildung des Reiters verwirklichen lässt. Dabei geht sie vor allem auch der Frage nach, auf welche Unterschiede der Ausbilder bezüglich Alter, Geschlecht und individuellen Charaktereigenschaften seiner Reitschüler achten sollte, wie er dies in den Unterricht einfließen lassen kann und welche Bedeutung das Pferd in diesem Zusammenhang hat. Praxiseinheit - Workshop 5-R Passend zum Thema des Referates wird Britta Schöffmann in einer Lehr-Sequenz mit zwei bis drei Reitern in der Reithalle demonstrieren, wie ‚Fühlen lernen bzw. vermitteln‘ im täglichen Unterricht aussehen kann. Stefan Stammer Stammer Kinetics - Basiswissen - Workshop 5-A  STAMMER©KINETICS ist ein ganzheitliches Denkmodell zur Erklärung, Analyse und Verbesserung der Bewegung von Pferden und Reitern. Es basiert auf verschiedenen Komponenten und hat Einfluss auf verschiedene Disziplinen rund um das Pferd. Biomechanik Manuelle Therapie Medizinische Trainingstherapie Bewegungsanalysen Stefan Stammer stellt das von Ihm entwickelt Konzept vor. Sie erwartet eine spannende und kurzweilige Reise durch das Bewegungskonzept des Pferdes. Sie erfahren dabei, wie sich die Bewegungsenergie des Pferdes entwickelt, wie sie durch den Pferdekörper weitergeleitet wird und vor allem welche positiven Impuls sie selbst dabei geben oder welche Fehler sich dabei einschleichen können. Praxiseinheit - Workshop 6-R In der Reithalle erläutert Stefan Stammer an Pferd und Reiter die korrespondierenden Bewegungskonzepte. Voraussetzungen zur Bewegungswahrnehmung von Pferd und Mensch - Workshop 2-C Bei diesem Vortrag werden die Grundlagen des Denkmodells STAMMER©KINETICS in Bezug gesetzt zur Bewegungswahrnehmung von Mensch und Pferd. Vor allem die Teilnehmer sind angesprochen, die die Grundlagen des Konzepts schon kennen. Darauf aufbauend stellt Stefan Stammer die funktionalen Zusammenhänge zur Bewegungswahrnehmung her. Welche Voraussetzungen braucht es? Wie kann ich als Trainer die Fähigkeit meines Schülers zu fühlen verbessen? Was kann ich als Reitschüler selbst tun, um die Voraussetzungen für mein Fühlen zu schaffen? Welche Voraussetzungen braucht das Pferd, um Impulse, die der Reiter gibt, in seinem Sinne verarbeiten zu können. Stefan Stammer und Isabelle von Neumann Cosel - Praxisteil Von der Bewegungsvorstellung zur Wahrnehmung - Voraussetzung und Interaktionen, Funktionale Grundlagen des Fühlens - Workshop 3-R Welche Voraussetzungen brauchen Pferd und Reiter als komplexe Bewegungssysteme als Voraussetzung für das Fühlen? Es gibt viele Komponenten innerhalb der Bewegung, die die Fähigkeit des Fühlens ermöglichen oder verhindern können. Diese Voraussetzung stellt Stefan Stammer in seinem Teil des Workshops mit dem Schwerpunkt auf die funktionale Stabilisation von Pferd und Reiter vor und zeigt verschiedene positive und negative Varianten davon auf. Dr. Enrica Zumnorde-Mertens Tierschutz im Pferdesport - Workshop 6-C  Was hat sich inzwischen getan, welche Rolle übernimmt die FN und wie kann jeder von uns zum Tierschutz beitragen? Mehr denn je ist das Thema Tierschutz im Pferdesport wichtig und aktuell. Der Pferdesport im Allgemeinen, aber auch die FN als Dachorganisation für Pferdesport und Pferdezucht in Deutschland stehen zuweilen in der Kritik. Es stellt sich die Frage, was sich in Sachen Tierschutz in den letzten Jahren im Pferdesport bereits verändert hat. Und was trägt die FN zum Tierschutz im Pferdesport bei? Doch ist es allein die FN, die sich diesem Thema annehmen sollte? Jede Person, die sich mit dem Pferd befasst, kann und muss einen großen Beitrag zum Tierschutz leisten. Hier spielt natürlich das Gefühl für das Pferd eine wichtige Rolle, gleichzeitig ist aber das Wissen um das Pferd entscheidend. Die genannten Aspekte sollen im Rahmen des Workshops beleuchtet und diskutiert werden.
Home Fotos und Presse Themen, Referenten Programm Workshops Anmeldung
Stand: November 2019 Änderungen/Ergänzungen möglich
Loading Flash Menu